Stunde der Gartenvögel: Zählen Sie die Vögel rund ums Haus!

BirdLife Schweiz lädt die Bevölkerung ein, an der Vogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ vom 4. bis am 6. Mai mitzumachen. Dieses „Citizen Science“-Projekt findet dieses Jahr zum siebten Mal statt. Gartenbesitzerinnen und -besitzer können dabei auch herausfinden, wie attraktiv ihr Garten für die Natur ist. In den letzten Jahren wurden in besonders naturnahen Gärten bis zu 30 Vogelarten gezählt.

Wie viele Vogelarten kommen in den Schweizer Gärten oder rund um das Haus vor? Welches sind die häufigsten Arten? Und welche Elemente sind für die Vögel besonders wichtig? Um diese Fragen dreht sich die Aktion „Stunde der Gartenvögel“. 2017 konnten die Teilnehmenden in insgesamt 800 Gärten und Parks knapp 32’000 Vögel aus 129 Arten beobachten.

Die Teilnahme ist einfach. Es reicht, sich im Zeitraum vom 4. bis am 6. Mai eine Stunde lang in den Garten, vor das Haus oder in einen nahen Park zu setzen und die Vögel zu beobachten. Jede Art wird notiert, vom Haussperling über die Türkentaube bis zum Girlitz oder Gartenrotschwanz. Auch überfliegende Arten wie Mäusebussard, Rabenkrähe oder Rauchschwalbe dürfen aufgeschrieben werden. Man notiert jeweils für jede Art die höchste Anzahl gleichzeitig beobachteter Individuen. Schliesslich gibt man noch an, welche naturnahen Strukturen im beobachteten Gebiet vorhanden sind. Danach können die Beobachtungen per Smartphone, Computer oder Postkarte gemeldet werden.

BirdLife Schweiz analysiert die Daten und zeigt auf, wie viele Vogelarten in einem durchschnittlichen Schweizer Garten vorkommen. Zudem stehen viele Informationen bereit, wie man die Vögel und die Natur rund um das Haus fördern kann. So empfiehlt BirdLife Schweiz beispielsweise, Blumenwiesen anzulegen, einheimische Sträucher und Bäume zu pflanzen und naturnahe Strukturen wie Asthaufen zu fördern. „Gärten, Parks und andere Grünflächen im Siedlungsraum sind für die Natur sehr wichtig“, sagt Stefan Bachmann, Mediensprecher von BirdLife Schweiz. „Allerdings besteht noch viel Potenzial, denn einige Arten wie der Haussperling oder der Igel gehen mancherorts markant zurück.“ BirdLife Schweiz hat deshalb mehrere Broschüren und Praxishilfen veröffentlicht, um wieder mehr Natur in den Siedlungsraum zu bringen.

So machen Sie mit:

Weitere Informationen: www.birdlife.ch/sdg

Quelle: birdlife.ch